Dienstag, 17. Dezember 2013

So wahr mir Gott helfe ...

Irgendwie ein seltsamer Abschluss für eine Vereidigung. Das zeigt, wie stark die älteste Sekte der Welt noch Einfluss auf ein Land hat.
Aber es hat ja etwas unverbindliches. Die Existenz wird ja angezweifelt und somit begibt man sich auf sicheres Terrain, wenn man diesen Satz als Bestätigung der vorangegangenen Worte anbringt.
So wahr mir das Volk helfe, wäre wohl angebrachter.

Freitag, 13. Dezember 2013

Angst vor Sanktionen ...

Ich glaube, ich habe einen Schlüssel zu einem Punkt meiner emotionalen Verschlossenheit gefunden.
Ich bin ja, was das Ausdrücken von Emotionen, Bedürfnissen oder Verlangen anbetrifft, sehr nah am Wasser gebaut.
Der Grund ist Angst ... Angst vor den Reaktionen, Sanktionen und den Folgen. Woher kommt das, habe ich mich immer gefragt.
Als ich gestern Abend meine Beiträge geschrieben habe, kam da irgend so ein Gefühl auf. Zuerst undefinierbar, dann hat sich das aber auch bildlich verdeutlicht.

Es war vor ungefähr 33 Jahren. Es war der Scheidungsprozess meiner Eltern. Es ging nicht um materielle Dinge, es ging um das Sorgerecht. Ich weiß noch, dass mein Vater nicht anwesend war. Meine Mutter, meine Schwester und ich waren vor Ort.
Interessanterweise, sollten meine Schwester und ich angehört werden. Zu der damaligen Zeit ein eher unüblicher Prozess. Zu der dieser Zeit hat man normalerweise das Sorgerecht der Mutter zugesprochen, ohne viel Brimborium.
Vor der Verhandlung hatte meine Mutter zu uns gesagt, "Wenn der Richter euch die Frage stellt, bei wem ihr denn bleiben möchtet, dann sagt, bei eurer Mutter!"
Etwas verunsichert und auch meinem kindlichen Verhalten zuzuschreiben stellte ich die Frage, "Und wenn ich sage, dass ich bei meinem Vater bleiben möchte?"
Die Antwort meiner Mutter schockiert mich heute mehr als früher ...

"DANN KOMMST DU IN EIN HEIM!"

Ihr könnt Euch vorstellen, was ich damals geantwortet habe und was wohl ein wenig der Grund dafür ist, dass ich mich immer angepasst und still verhalten habe.
Einem Kind zu sagen, dass es in ein Heim kommt, ist wohl so ziemlich das Schlimmste, was man sich vorstellen kann. Außer die familiären Verhältnisse sind so desolat, dass sich das Kind das wünscht.

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Hamburg ... ein bitterer Nachgeschmack ...

Als ich heute so über die Blogs gelesen habe, wieder Herr meiner Sinne, da ja flach gelegen, bin ich bei meiner Lieblingsbloggerin sehkrank im matrosenpulli auf folgenden Post gestoßen.

http://c17h19no3.blogger.de/stories/2352990/

Es hat mir ein wenig die Kehle zugeschnürt! Vor allem weil sie schrieb, dass ein Bierchen mal drin sei, wenn ich schon da oben bin. Ich habe im Bezug auf das Vater/Sohn Wochenende abgelehnt.

Trotzdem bin ich mir sicher, dass wir das nachholen werden. Fühl dich gedrückt und lass dich nicht unterkriegen. So wie bisher!

Hamburg ...

Diese Stadt fasziniert mich immer wieder aufs Neue. Mein Sohn konnte auch die Augen nicht voll kriegen.
Am Freitag erst einmal nach unzähligen Schneestürmen und auch vielen verunglückten Fahrzeugen um 21:00 Uhr sicher im Gastwerk Hotel angekommen.
Bierchen aus der Minibar, kurz frisch gemacht und runter an die Bar. Duckstein nur 0,33l, geht ja gar nicht.
Also einen kurzer Aufenthalt und zu Fuß runter an die Landungsbrücken. Von der Sturmflut war bis auf ein wenig Schlick nichts mehr zu sehen.
Das Slattery´s hatte leider die Schotten dicht, also sind wir in die Bar Cabana in den Raucherbereich. Kuschelig und genau richtig zum Aufwärmen.
Unterwegs organisierte mein Sohn immer ein Weg Bierchen, was ich ja so eigentlich überhaupt nicht mache. Aber die Stimmung war bombig. :-)
Dann den Kiez einmal rauf und wieder runter. Ab in die Herbertstraße. Sohnemann hat ja die 18 Lenze bereits überschritten und ich bin auch noch nie durchgegangen.
Vor dem BurgerK*ng dann ne Anmache von den durchaus hübschen "Wegelagerinnen". ;-) In der Herbertstraße wurden dann die Fenster aufgerissen und ich war ein klein wenig ... verlegen.
Irgendwann so gegen 03:30 Uhr waren wir dann wieder im Hotel. Müde, ein klein wenig betüddelt, fielen wir ins Bett.
Ich sag Euch, 1,91m und 1,98m, sind so im Bett nicht kompatibel. Sohn brauchte die ganze Fläche und ich habe ihn beiseite geschnarcht. :-D
Also gegen 09:00 Uhr waren wir dann beim Frühstück und sind weiter gezogen. Wieder Richtung Landungsbrücken.



Durch den alten Elbtunnel gelaufen und auf der Dockseite nen Grog als zweites Frühstück. Ich darf dazu sagen, dass Xaver uns fest in der Hand hatte.
Einmal durch das U-Boot gelatscht, für mich gar nicht so einfach, weil ich Raumangst habe, weiter Richtung Miniaturwunderland. War natürlich voll und so sind wir unverrichteter Dinge Richtung Alster gezogen. Hamburg war VOLL MIT MENSCHEN! Obwohl es schweinekalt war.
Kurz beim Alex draußen hingesetzt, zwei Duck gezogen und weiter zum Shoppen. Das hat keinen Spaß gemacht, kann ich Euch sagen. Irgendwie machte sich dann auch ein kleines Erkältungssyndrom bemerkbar, weswegen wir uns ein Taxi zum Hotel nahmen.
Dort angekommen, kurz relaxed und dann ab in die Bar, unseren Champagner abholen. Ich hab dann noch zwei Talisker ausgegeben, die Zigarre dazu haben wir uns erspart, weil wir doch durch waren.
Geschockt hat mich die Frage vom Barkeeper "Auf Eis!?" 8-O
Am nächsten Tag noch gefrühstückt und dann ging es auch schon wieder heimwärts. :-|
Es war ein wirklich schönes Wochenende, auch wenn ich danach drei Tage mit einer Erkältung im Bett lag.

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Dir passiert was, pass auf ... mach das nicht ....

Worte meiner Mutter, nachdem sich meine Eltern getrennt haben. Ich hatte vorher keine Angst. Ein Junge, wie jeder andere.
Bäume klettern, Lampen zerschießen, im Matsch stecken bleiben, Sperrmüll durchwühlen usw.
Heute ... habe ich Angst. Vor vielen Dingen. Zum Beispiel bin ich nicht schwindelfrei. Höhenangst habe ich nicht. Als Kind bin ich überall drauf gekraxelt.
"Geh nicht da hoch, du kannst runterfallen!" "Vorsicht, auch wenn die Ampel grün zeigt, achte auf die Fahrzeuge."
"Nimm das vorsichtshalber mit, falls etwas ist, dann kannst du mich anrufen ..."
Ich bin ein Weicheikind und versuche das Image los zu werden, welches mir meine Mutter anerzogen hat. Denn eigentlich, brauche ich keine Angst zu haben.
Und meine Mutter sagt auch heute noch ... "Trinkst du schon wieder ein Bier!?"
Es ist Zeit sich zu lösen, um für meine beva da zu sein und nicht für meine langsam grenzdebile Übermutter.
Für manche mag das Geschriebene verwerflich oder hart klingen. Aber ich habe zu viel Zeit damit verbracht, meiner Mutter zu erklären, zu beweisen oder ihr nahe zu legen, dass ich inzwischen erwachsen bin.
Meine Mutter hat mich an sich gebunden, verhindert, dass ich selbstständig werde, weil sie auf einmal keinen Mann mehr an ihrer Seite hatte.
Ich habe das Gefühl, dass mir meine Mutter vermittelt hat und das heute auch noch versucht zu übermitteln, dass ein Leben ohne eine Frau an meiner Seite nicht möglich ist.

Mittwoch, 4. Dezember 2013

@Xaver, ...

lass mir bloß Hamburg in Ruhe. Freitag Abend laufen wir da ein. :-) Was freu ich mich, die Hansestadt wieder zu sehen.
Ich bin ja mal gespannt, was mein Sohn so auf der Tapete hat. Die Dinge, die mich interessieren, wird er wohl kaum als "chillig" bezeichnen.
Freitag Abend werden wir mal auf den Kiez dackeln und uns etwas suchen, wo wir die leeren Mägen füllen können.
Es ist "sein" Wochenende und was ich sehen möchte, habe ich schon gesehen.
Ich bin gespannt darauf, was er sehen möchte. 8)

Montag, 2. Dezember 2013

Vergiss cat content ...

neu ist ... cat porn! :-D


Morpheus wiegt gerade einmal 1,8 kg, aber wenn er so da liegt ... :-D